Primal Play & Authentic Relating · Köln
Räume, um im Körper anzukommen – und in echter Verbindung.
In Begegnung mit anderen begegnen wir uns selbst. Wenn wir von Gemeinschaft getragen sind, entsteht Sicherheit – und aus dieser Sicherheit heraus können wir wachsen. Wir erleben uns im Spiegel der anderen, entdecken neue Facetten unseres Seins und erinnern uns daran, dass wir gemeinsam mehr sind als allein. The Relational Space basiert auf der Überzeugung, dass echte Verbindung kein Zustand ist, den wir herstellen müssen, sondern etwas, das entsteht, wenn wir uns zeigen dürfen – mit allem, was gerade da ist.
Hier können wir gemeinsam erforschen, was uns wirklich bewegt. Unsere Wünsche und Grenzen finden Raum – ebenso wie tiefe, ehrliche Intimität mit uns selbst und mit anderen. Über den Körper finden wir zurück zu Lebendigkeit, Kreativität und Neugier und lernen, der eigenen Intuition zu folgen.
In Köln schaffen wir solche Räume durch Primal Play Workshops und verkörperte Gruppenarbeit – mit der Vision, unser Angebot stetig zu erweitern. Unser Fundament: Die Überzeugung, dass eine andere Art des Zusammenseins nicht nur möglich ist, sondern sich zutiefst natürlich anfühlt.
Primal Play ist ein Begegnungsformat jenseits von Worten — ein Spielraum, in dem wir wiederentdecken, wohin uns unsere Körper und Impulse ganz von selbst bewegen. Absichtslos sinken wir ins Hier und Jetzt und entfalten diejenige Magie, die frei wird, wenn wir uns wahrhaftig begegnen.
„Do you yearn to drop into deep play and wonder — free from ideas of what is expected of you, and how you should or shouldn't behave? To be guided by the embodied intelligence within — wild, passionate, attuned, and fully present to the subtlety of the moment?" — Buster Rådvik
Stell dir vor: Eine Matte als Spielfeld, klare Vereinbarungen, zwei Menschen, die sich ohne Worte begegnen – für sieben Minuten. Wie werden sie sich begegnen? Was tun ihre Körper? Spüren sie Verbindung – oder eher Distanz? Und wie zeigen sich dabei ihre Grenzen?
Ab hier kann alles geschehen. Eure Begegnung kann weich und sinnlich sein, wild und intensiv, verspielt, still, eigenwillig oder komisch. Manchmal mit viel Nähe, manchmal ohne jede Berührung – alles ist möglich und willkommen.
Es ist ein nonverbaler Raum. Die Begegnung findet über Atem, Bewegung, Laute und Berührung statt. Klare Vereinbarungen schaffen einen Rahmen ohne Ziel oder Erwartung, in dem du ausdrücken darfst, was gerade präsent ist. Auch wenn das bedeutet, einfach auf deiner Matte zu sitzen und „nichts" zu tun.
Du entscheidest in jedem Moment selbst, ob und wie du mitmachst. Es ist ein absichtsloser, vollständig bekleideter Raum. Du kannst jederzeit pausieren – oder als Zeuge dabei sein. Auch das Beobachten kann heilsam sein: Wir spiegeln uns nicht nur in denen, denen wir begegnen, sondern auch in denen, die wir bezeugen.
Wir starten nicht direkt ins Play. Der Abend beginnt mit Achtsamkeits- und Konsensübungen, um sanft anzukommen – im Raum, im Körper, in der Gruppe. Erst wenn ein Gefühl von Sicherheit und Präsenz entstanden ist, öffnen wir den Raum für die Plays.
Ein zentraler Teil des Abends ist das Sharing: Im 1:1 oder in der Gruppe teilen wir, was die Erfahrungen in uns bewegt haben. Hier wird sichtbar, was im nonverbalen Raum oft nur gespürt wurde. Das Sharing vertieft nicht nur das eigene Erleben, sondern schafft auch Gemeinschaft – eine geteilte Erfahrung, die über den Abend hinaus trägt.
Nein. Du brauchst keine Erfahrung mit Primal Play, Körperarbeit oder ähnlichen Formaten. Alles, was du brauchst, ist die Bereitschaft, dich auf etwas Neues einzulassen. Wir begleiten dich durch den Abend und erklären alles Schritt für Schritt.
Primal Play ist ein vollständig bekleideter Raum und kein sexuelles Format. Sinnlichkeit kann Teil der Erfahrung sein – genauso wie Wildheit, Stille, Spiel oder Trauer. Klare Vereinbarungen sorgen dafür, dass die Grenzen aller gewahrt bleiben.
Ein Herzstück unserer Arbeit ist es, einen möglichst sicheren Raum zu schaffen. Denn: Nur wenn wir uns sicher fühlen, beginnen wir zu spielen und uns zu zeigen.
Es wird immer wieder Übungen geben, die dich dabei unterstützen, deine Grenzen ganz körperlich zu spüren und zu achten. Alle Übungen und Plays sind optional – du entscheidest frei, welchen Aspekten du folgst.
Und: Du kannst jederzeit in eine bezeugende Rolle wechseln und erstmal einfach mitbekommen, was in dir passiert, während du mit im Raum bist.
Falls du vorab Fragen hast, schreib uns gerne an info@relationalspace.de – oder sprich uns persönlich rund um die Events an.
Egal welche sexuelle Orientierung oder Identität, oder welche körperlichen Merkmale wie Alter oder Hautfarbe du hast: Du bist willkommen. Egal ob du single bist, in einer monogamen Partnerschaft, oder anderen Konstellationen: Du bist willkommen.
Bitte sei dir bewusst, dass Primal Play nicht als reine Partnerschaftserfahrung konzipiert ist. Wir laden dazu ein, verschiedene Plays mit verschiedenen Menschen zu erleben.
Natürlich gehen wir auf individuelle Wünsche ein – sprich uns am besten gleich zu Beginn des Abends an, damit wir das in der Gruppe klar benennen können. Zum Beispiel, wenn du Plays nur mit einer bestimmten Person machen möchtest.
Viele kommen allein – und genau das ist Teil der Erfahrung. Der Abend ist so gestaltet, dass du sanft in Kontakt kommst, erst mit dir selbst, dann mit anderen. Du musst niemanden kennen, um dich willkommen zu fühlen.
Unsere Workshops sind bewusst klein gehalten – in der Regel zwischen 10 und 20 Teilnehmende. So entsteht ein intimer Rahmen, in dem echte Begegnung möglich ist.
Marina Kronkvist aus Finnland entwickelte ein Format mit dem Namen "Ritual Play". Buster Rådvik & Rachel Rickards haben dieses Format unter dem Namen "Primal Play" weiterentwickelt – damals unter dem Dach von Embodied Intimacy.
Inzwischen gehen Buster und Rachel getrennte Wege. Wir haben 2025 Buster und Maras Intimacy Training bei Path of Relating (pathofrelating.com) absolviert und bringen diese Arbeit nun nach Köln.
Bequeme Kleidung, in der du dich frei bewegen kannst. Wir werden zwischen verschiedenen Bewegungs-Intensitäten wechseln, also ergibt Kleidung im Zwiebelprinzip Sinn. Bring auch eine Trinkflasche mit. Bitte vermeide intensive Düfte.
Wir sind Michelle und Manuel — ein Paar aus Köln, das Räume für Verbindung und Selbsterfahrung schaffen möchte.
2025 haben wir gemeinsam Buster Rådviks und Mara Kölpins Intimacy Training absolviert – eine intensive, siebenmonatige Ausbildung in verkörperter Beziehungsarbeit. Dort haben wir vertieft, was wir schon vorher zu erkunden begonnen hatten: Wie halten wir Räume, in denen echte Begegnung möglich wird?
Mein Herz schlägt für authentische Verbindung und die Weisheit des Körpers.
Im Intimacy Training habe ich erfahren, wie viel kostbare Intimität in offen geteilter Verletzlichkeit liegt. Ich habe erlebt, dass echtes Grenzen-Setzen oft erst möglich wird, wenn wir uns mit unseren Schatten auseinandersetzen und im Körper zu fühlen beginnen, dass wir Grenzen setzen dürfen. Und dass sich hinter der Angst vor den anderen oft die Sehnsucht verbirgt, gesehen zu werden – wenn wir das zulassen, können andere zur Ressource werden.
Hauptberuflich arbeite ich als Sozialpädagogin mit Mädchen im Teenager-Alter. In meiner Freizeit zieht es mich in die Natur – Wildkräuter, Waldrituale und das Erforschen der Wildnis mit allen Sinnen.
Ich bin überzeugt: Wir können anders miteinander sein. Natürlicher, lebendiger, echter.
Ob beim Tanzen, Yoga oder bei der Zusammenarbeit in Projekten: Mich fasziniert, was möglich wird, wenn wir aus dem ganzen Körper heraus handeln statt nur aus dem Kopf. Diese Körperintelligenz möchte ich in meine Arbeit mit Gruppen einbringen.
Im Training habe ich erlebt, welche Entspannung und Vertrautheit zwischen Menschen entsteht, wenn Grenzen und Wünsche klar kommuniziert werden. Echte Nähe kann nur entstehen, wenn wir unser „Nein" genauso ehren wie unser „Ja" – und beides klar ausdrücken. Wenn wir uns hier treu bleiben, kann Magie entstehen.
Hauptberuflich arbeite ich als Ingenieur an der europäischen Energiewende.
Wir planen 3–4 Primal Play Workshops in Köln für 2026, voraussichtlich samstags, jeweils 4 Stunden.
Termine werden bald bekannt gegeben
Ein 4-stündiger Workshop zum Eintauchen in die Welt des Primal Play. Mit wechselnden Gast-Facilitator:innen aus unserem Netzwerk.
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Du hast Fragen oder möchtest auf dem Laufenden bleiben? Schreib uns gerne.
info@relationalspace.de